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April 2015

Gasexplosion zerstört Wohngebäude

Am Samstag, dem 26.4.2014 explodierte am Vormittag ein Haus unweit des Wiener Westbahnhofs, auf der Äußeren Mariahilfer Straße.
Eine riesige Rauchwolke erfüllte sechs Minuten nach 10 Uhr die Umgebung. Schutt- und Mauerteile krachten in Fenster auf der gegenüberliegenden Seite der breiten Straße, bedeckten die gesamte Fahrbahn und Gehsteige und verschütteten parkende Autos. Die Detonation war kilometerweit zu hören.
Wie sich später herausstellte, hatte ein junger Mann in selbstmörderischer Absicht die Gasleitung in seiner Wohnung manipuliert und die Explosion ausgelöst, was ihn schließlich auch das Leben kostete. Dass in dem Haus selbst und in der dicht befahrenen Straße, mit ihren zahlreichen Geschäften kein weiteres Menschenleben, sondern nur Verletzte zu beklagen waren, grenzt an ein Wunder. Zu verdanken ist dies aber auch den Einsatzkräften von Wiener Feuerwehr und Rettungsdiensten.
In Abstimmung mit der verantwortlichen Hausverwaltung konnte BELFOR rasch technische "Erste Hilfe" leisten. Es galt Tonnen von Schutt von der Fahrbahn zu entfernen, mit Hilfe von Kränen und in Kooperation mit der Wiener Feuerwehr Sicherungsmaßnahmen zu setzen, welche eine erste Stabilisierung der einsturzgefährdeten Gebäudeteile gewährleisteten. Im Anschluss daran wurden Teil-Abbruchmaßnahmen nach Vorgabe der Statiker durchgeführt und die Bergung bzw. Sanierung von Inventar aus den Wohnungen wurde bereits begonnen. Das Haus wurde gegen einen Einsturz und gegen die Witterungseinflüsse gesichert.
Stolz macht uns das vielfältige Lob, das wir in diesem außergewöhnlichen Schadenfall, mit seinen enormen logistischen, bau- und sicherheitstechnischen Herausforderungen, bis dato von allen privaten und öffentlichen Parteien bzw. Institutionen erhalten haben.