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Sanierung im laufenden Operations-Betrieb der Herzchirugie

Schäden in hochsensiblen Bereichen von Krankenhäusern stellen hohe Anforderungen an den Sanierer. Ein guter Plan ist entscheidend, damit der OP-Betrieb trotz laufender Sanierung sicher gewährleistet werden kann.

Sanierung nach Wasserschaden - Unterdruckschleuse

Was war passiert?

Durch ein defektes Abwasserrohr kam es im Bereich der Herzchirurgie und dem anliegenden OP- Bereich zu Feuchtigkeit- und Fäkalienbelastung in Leichtbauwänden, im Mauerwerk und im Estrich.

Die Herausforderung

Die Sanierung sollte im laufenden Betrieb der medizinischen Fachabteilungen erfolgen. Oberste Priorität hatte der Schutz von Patienten und Personal und damit auch die strikte Einhaltung der Hygienebestimmungen und Standards.

Schutz vor Verschleppung von Schimmelsporen

Unser Vorgehen

Vor Sanierungsbeginn wurde die bestmögliche Abschottung zwischen den betroffenen und nicht betroffenen Räumen und Flächen geplant. Die betroffenen Bereiche wurden so abgeschottet, dass Staub, Schutt und Schimmelsporen keine Chancen hatten, den Betrieb zu stören.

Um keine Zeit für eventuelle Nachrüstungen zu verlieren, hat das Team von Beginn an sämtliche Vorkehrungen getroffen, um auch auf ein schlimmstmögliches Schadenausmaß vorbereitet zu sein.

Somit wurden Patienten und Personal optimal und von Anfang an geschützt. Der OP-Betrieb in den nicht betroffenen Bereichen konnte durch eine geschickte Planung weiterhin sicher erfolgen.

Schimmelbefall nach Wasser- & Fäkalschaden

Die Umsetzung

Vor Beginn der Sanierung erfolgte die Abschottung. In diesem Fall wurden feste Abschottungen aus OSB-Platten eingezogen. HEPA-Filter, Unterdruckhaltung sowie die zielgerichtete Ausleitung der Abluft in den Außenbereich wurden direkt installiert.

Der Estrich wurde demontiert, Wandöffnungen vorgenommen und in Mauerwerksbereichen der Putz abgeschlagen, um den Trocknungsaufbau umzusetzen. Bei den Öffnungen wurde massiver Schimmelbefall festgestellt. Es folgte die Desinfektion, Reinigung, sowie die Verpackung & Entsorgung von kontaminierter Bausubstanz. Hierzu wurden sämtliche Abfallbehälter vor der Ausschleusung desinfiziert.

Das Ergebnis

  • Dank der durchdachten Abschottung konnte der OP-Betrieb weiterhin
  • Die Anforderungen an die Sanierungsleistungen im medizinischen Betrieb der Stationen wurden erfüllt.
  • Die Beseitigung des Schimmelschadens verlief reibungslos.
  • Die Trocknungsmaßnahmen waren nach vier Wochen abgeschlossen und die Bauabteilung des Klinikums konnte mit der Wiederherstellung beginnen.

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