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Spezialeinsatz in einem Dialysezentrum nach Wasserschaden

Case Study aus dem Archiv · Erstveröffentlichung 2005

Das Wasser suchte sich seinen Weg eine ganze Zeit lang unbemerkt. Er verlief unter dem Boden von insgesamt zehn Behandlungsräumen in einem Dialysezentrum. Irgendwann quollen die ersten Blasen auf. Bis dahin waren schon Wochen vergangen, seit aus einer defekten Wasserleitung in einem Sanitärraum die ersten Tropfen ausgetreten waren.

Jetzt hatte sich das Wasser ausgebreitet, war über weite Flächen in die Dämmschicht unter dem Linoleumboden eingedrungen. Schnellstmöglich wurde der Defekt behoben, aber wie sollte die Trocknung vonstatten gehen?

Trocknung im Dienst der Gesundheit

Normalerweise werden bei einem solchen Schaden Trocknungsgeräte eingesetzt, die auf klassische Weise funktionieren: Durch in den Boden gebohrte Löcher wird Trockenluft hineingeblasen. Das ist zum einen recht laut, zum anderen ist die Luft, die in den Boden dringt, natürlich nicht frei von Bakterien. Für ein Dialysezentrum kommt dieses Verfahren keinesfalls in Frage. Hier war ein hoch professionelles und besonders behutsames Vorgehen gefragt.

Die Behandlung der Dialysepatienten durfte nicht die geringste Störung erfahren. Zudem wäre eine konventionelle Trocknung den Reinraumbedingungen nicht gerecht geworden. Da also die Ansprüche sehr hoch waren, bat man die Experten von BELFOR um Unterstützung.

Um in jedem Moment die Gesundheit und Sicherheit der Patienten zu schützen, setzte BELFOR ein spezifisches Verfahren ein: Geräte, die im Unterdruck per Saugverfahren funktionieren. Die erforderlichen Bohrungen dafür brachte BELFOR nicht in der Mitte des Raumes, sondern sehr sparsam am Rand an.

Dialysegerät – und daneben läuft die Trocknung

Stiller Trocknungsprozess – keine Betriebsunterbrechung

Auf diese Weise erreichte BELFOR, dass die medizinische Versorgung der Patienten durchgängig zu 100 Prozent gesichert war. Der komplette Trocknungsprozess verlief nahezu geräuschlos, der Einsatz unbemerkt von den Patienten. Während im Hintergrund jede Menge Erfahrung, Professionalität und technisches Know-how am Werk waren, begegneten die Sanierungsexperten diesem besonderen Ort und seinen Menschen mit viel Einfühlungsvermögen.

Ohne das spezielle Equipment wäre dies nicht möglich gewesen, aber das allein reicht eben nicht: Erst im Zusammenspiel von beidem – Technik und Mensch – und im sicheren Gespür dafür, was in welchem Moment für den Kunden wichtig ist, zeigt sich der wahre Experte.

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