Für ein sicheres Gefühl: Qualitätssicherung bei einem Brand- oder Wasserschaden

Moderne Bautechnik, High Tech-Produkte und -Materialien wie Verbundwerkstoffe, völlig neue Kunststoffe, Oberflächenbeschichtungen auf Basis von Nanotechnologie, Edelstähle, Präzisionsmaschinen sowie kompakte und hochzuverlässige Elektronik hören sich nicht nur anspruchsvoll an – im Hinblick auf die Sanierung nach einem Brandschaden oder einem Wasserschaden sind sie es auch.

Das BELFOR Sanierungskonzept basiert auf zwei Säulen: Erstens: auf Kundenstandards. Und zweitens: auf unsere eigenen, hohen Maßstäbe, die wir für die Servicequalität und die eingesetzten Sanierungstechnologien anwenden.

Das Qualitätsmanagementsystem von BELFOR Deutschland ist selbstverständlich nach ISO 9001/2008 zertifiziert. Darüber hinaus gelten jedoch für alle Prozesse eigene BELFOR Standards, die meist weit über die üblichen Anforderungen hinausgehen.

BELFOR Deutschland GmbH ISO - zertifikat - 2016-01-04 - CM08

Unsere Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Einzelnen:

Entwicklung von Sanierungsverfahren: BELFOR entwickelt laufend in seinem Technical Competence Center in Neufahrn bei München mit einem eigenen Team an Ingenieuren und Wissenschaftlern neue Verfahren. Sie werden angepasst an die neuen Werkstoffe, an höhere Anforderungen an die Oberflächenreinheit, zur Verbesserung der Effizienz, zur Steigerung der Sicherheit der Mitarbeiter und an neue Umweltgesichtspunkte oder Transportvorschriften. Sanierungschemikalien werden z.B. für alle denkbaren Anwendungen nach einem Brandschaden konzipiert, mit den Verfahren abgestimmt und in eigenen Chemielabors getestet. Die Herstellung erfolgt in einem BELFOR eigenen Unternehmen, der zur Wahrung der hohen Qualitätsmaßstäbe zusätzlich unter externer Überwachung steht.

Schulung von Mitarbeitern: Innerhalb der BELFOR gibt es einen für alle operativen Mitarbeiter festgelegten Schulungsplan. Im Schulungszentrum der BELFOR-Gruppe bei München werden alle Themen der Sanierung geschult: Umgang mit Schadstoffen, Elektronik, Maschinen, Gebäudeschäden, Gebäudetrocknung, Hausratsanierung. Daneben noch Sonderthemen wie Schimmelbeseitigung, Strahlverfahren oder Geruchsbeseitigung. Jährlich werden allein in Europa mehr als 300 Mitarbeiter geschult. Projektleiter erhalten zusätzlich Kurse zur kontinuierlichen Optimierung des Projektmanagementes.

Interne Audits: Langjährige, praxiserprobte Mitarbeiter begleiten in anspruchsvollen Fällen das Sanierungsteam, beraten Kunden zu technischen Fragen oder führen interne Audits bei ihren Baustellenbesuchen nach einem Brandschaden oder einem Wasserschaden durch. Die Erkenntnisse hieraus fließen wieder direkt in die Schulungsmaßnahmen ein.

Zuverlässigkeit sanierter Anlagen

Aus dem Zusammenspiel aller Qualität bestimmenden Merkmale ergeben sich für die Zuverlässigkeit der sanierten Anlagen Werte wie vor dem Schadenereignis. Alle QM-sichernden Maßnahmen führen zu einer hohen Zuverlässigkeit bei den sanierten Geräten, einer unveränderten Lebensdauerkurve und damit zu hoher Kundenzufriedenheit. Die Prozesse sind dadurch reproduzierbar, transparent und effizient. Sie genügen höchsten Qualitätsansprüchen selbst bei Einsätzen in Reinräumen, der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie oder in Luft- und Raumfahrtunternehmen.

Kundenzertifizierungen

Bei Brand- oder Wasserschäden in sicherheitskritischen Industriebereichen, z.B. Luftfahrt/Satellitenindustrie, Telekommunikation, (Kern)-Kraftwerkstechnologien, Personentransport und Verkehrssteuerungen werden besondere Anforderungen an die Servicequalität gestellt. Industriebetriebe zertifizieren dann die Verfahren, Chemikalien und auch die zugrunde liegenden F&E-Projekte sowie die zugehörigen Supportfunktionen. In der Regel werden dazu auch spezielle Zertifikate oder Prüfberichte erstellt.