02.02.2012
Gasexplosion im Einfamilienhaus
Der lauteste Kracher zum Jahreswechsel in Wien war eine menschliche Tragödie: Sieben Stunden vor Jahreswechsel drehte ein Mann die Gasleitung auf, dann legte er einen Brand, bis es zur Explosion kam. Die vernichtende Druckwelle der herbeigeführten Gasexplosion riss das Reihenhaus in Wien bis auf die Grundmauern nieder. Schon am 1.Jänner erteilte die Hausverwaltung unseren Spezialisten für Brandschadensanierung, Ing.Rudolf Kegl, einen Besichtigungsauftrag.
Dabei zeigten sich auch die beiden angrenzenden Nachbarhäuser schwerst beschädigt, als einsturzgefährdet und de facto unsanierbar. Einzig im dritten, angrenenden Nachbarhaus kommt eine Sanierung in Frage. Als Erstmaßnahme demontierten wir die schwere beschädigte Giebelwand und stelleten eine neue, provisorische aus Holz errichtete Wand auf. Das komplette Inventar samt einer Vielzahl an Kleidungsstücken sind durch die gewaltige Explosion verrußt, verstaubt und wurden in unsere Zentrale zur Sanierung gebracht.
Somit sind alle Voraussetzungen geschaffen um dem Hauptauftrag des Eigentümers nachzukommen.
Das Gebäude muß soweit entkernt werden, dass eine zweifelsfreie Beurteilung des Schadenumfanges an der Bausubstanz erfolgen kann. Da die Versicherung nur eine Instandsetzung der beschädigten Liegenschaft zahlt, der Hauseigentümer aber einen Neubau des Gebäudes erwägt, ist eine seriöse Festellung des Schadensumfangs samt Angebot für eine umfassende Sanierung als Entscheidungsgrundlage von größter Wichtigkeit.
Unser Angebot umfasst daher die Entfernung aller Zwischendecken und Bodenbeläge, das Abscheren aller Tapeten, eine umfassende Trocknung nach dem massiven Löschwassereinsatz und die nachfolgende komplette Wiederherstellung aller Gebäudeteile.
Wolfgang Wasserer
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