Einen Teameinsatz besonderer Art gab es bei BELFOR in den Niederlanden im Frühjahr. In einer Großschlachterei war ein Feuer ausgebrochen, große Teile der Fabrik waren mit Ruß kontaminiert. Auf Anfrage des Schadenregulierers eilten BELFOR Deutschland und Spezialisten der RECONTEC an den Schadenort. Da es sich hier um ein Unternehmen in der Lebensmittelbranche handelte, waren bei der Sanierung hohe Reinheitsstandards zu erfüllen, kein einziges Russpartikelchen durfte nach der Sanierung mehr vorhanden sein. Das galt auch für das Transportsystem, das riesige Mengen Fleisch befördert, schließlich werden hier 500 Schweine pro Stunde geschlachtet. Das Projektteam, bestehend aus Eigentümer, Versicherer, Maschinenhersteller und BELFORMannschaft, entschied, dass das Kettensystem demontiert, mit Hochdruck und Spezialreinigern gereinigt und anschließend reinstalliert werden sollten.
Das deutsch-holländische BELFOR-Team machte sich an die Arbeit, neben RECONTEC und BELFOR war auch die deutsche DeHaDe dabei, deren Sanierungsexperten beim auseinander- und anschließenden Zusammenbauen der Maschine eng mit dem Hersteller kooperierten. Dieser Job beschäftigte das Team sieben Tage lang rund um die Uhr. Dabei war exzellente Logistik gefragt: Alle Einzelteile der Anlage mussten intelligent gelagert werden. Die Warenströme, die normalerweise über das Transportsystem laufen, riefen ebenfalls nach einer systematischen Lösung. Darüber hinaus fand gleichzeitig noch die Gebäudesanierung statt. Sich bei all dem nicht gegenseitig ins Gehege zu kommen, will sorgsam geplant sein. Alles in allem ein sehr komplexes Projekt, sowohl was die Zusammensetzung des Teams als auch was die Sanierungsaufgaben betraf. Dass es so reibungslos funktionierte, ging zuallererst auf das Konto eines starken Teams, das flexibel, kooperativ und lösungsorientiert die Herausforderungen meisterte.